Eventmanagement
Lehrgangsinhalte
Alle Module des Lehrgangs zeichnen sich aus durch
- Umsetzungs- und Praxisorientierung
- Aktuelle internationale und nationale Fallbeispiele
- Einbindung klassischer und neuer Kommunikationskanäle des Marketing Mix, bspw. Verknüpfung von Online-Communities mit Events
Modul 1: Eventbasiswissen
Was steckt hinter dem Begriff EVENT? Für viele heißt das, eine Location bestellen, Lichter aufhängen und einen Caterer auswählen. Doch Eventmarketing ist mehr! Das Eventbasismodul gibt Sicherheit und Kernkompetenz.
- Was ist Marketing, ein Marketing Mix und Eventmarketing?
- Wodurch zeichnet sich ein Event aus?
- Was unterscheidet einen Event von einer Veranstaltung?
- Was kann ein Event – was nicht? Warum macht man einen Event?
- Werbung und ihre Formen
- Welche Arten von Events gibt es und was muss ein/e EventmanagerIn alles können?
- Die Grundbegriffe des Eventmanagers
- Die Erlebnisgesellschaft und die Herausforderungen an das Marketing
- Marktübersicht Österreich – Interessensvertretungen, Messen, Lieferanten, Zertifizierungen, Medien, ....
- Ergebniskontrolle
Modul 2: Kreativität und Präsentation
Kreativität ist ein Talent aber auch eine Technik, die man fördern und lernen kann. Eine kreative Idee passend zu den Zielen und zur Zielgruppe zu finden, beschäftigt das Eventteam bei jeder Anfrage und bei jedem Auftrag. Die Kernidee aus einem Kundenbriefing herauszuarbeiten ist eine Herausforderung, aber auch eine spannende Aufgabe. Welche Techniken man wie anwendet und wie man die Ergebnissen zu einem kreativen Ansatz verdichtet, ist die Aufgabe des ersten Tages.
EventmanagerInnen sind ständig damit beschäftigt ihre Ideen beim Kunden zu verkaufen bzw. zu beschreiben. All jene die sprachlich wie auch präsentationstechnisch überzeugen, kommen dem Auftrag einen großen Schritt näher. Wie präsentiert man richtig? Darum geht’s am zweiten Tag.
Modul 3: Eventkonzept
Am Anfang sind Fragen: Warum eigentlich ein Event? Und wenn ja, was will ich damit erreichen? Ein Event ist ein Kommunikations-Werkzeug. Um erfolgreich meine Botschaften zu transportieren, müssen Idee, Konzept, Dramaturgie & Inszenierung im Sinne der Ziele und Zielgruppen stimmen. Und habe ich auch alle Informationen erhalten, war das Briefing komplett?
Der richtige Informationstransfer, die Generierung von Emotionen, Aufbau von Spannung und die Aktivierung der Gäste spielen bei Events eine zentrale Rolle. Wen muss ich wann überzeugen und wie mache ich das? Grenzen gibt es immer. Aber wo sind sie neben dem Budget und wann soll ich sie überschreiten?
Modul 4: Kommunikation eines Events
Tue Gutes und rede darüber! Wie wird der Event zum "talk of the town". Wie weckt man die Neugier der Gäste auf den Event, denn der beste Event ohne Gäste ist letztlich nichts wert.
- Die drei Phasen der Kommunikation
- Wie kann man werben – wie macht man einen Event bekannt?
- Der Zielgruppenraster: Basis jeder Eventplanung – mit wem sprechen wir, wer wird kommen, welche Dialoggruppen brauchen welche Ansprache?
- Von der Erstellung der Gästelisten zur Zusagenverwaltung - Datenmanagement, Listen, Korrekturen
- Kommunikation: intern, extern, öffentlich - die richtige Information zur richtigen Zeit
- Zeitplanung: Terminaviso - Einladung - Erinnerung - Dank
- Protokoll: Hohe Gäste ohne Pannen: Begrüßungen, Rednerfolge und Auftritte perfekt koordiniert
- Inhalte und Aussagen: Einladung, Pressetext, Memo, Regieplan, Moderation und Briefing - wer braucht was in welchem Umfang
- Praxistricks für den Erfolg: die "gute Nachrede"
Modul 5: Budget
Das Eventbudget ist das wichtigste Planungstool eine Events, Basis für den finanziellen Erfolg und Leitlinie für die Ausrichtung des Events.
- Aufbau von verschiedenen Eventbudgets
- Die Abrechnung und der Zahlplan
- Die größten Budgetfallen: KünstlerInnenhonorare, Agenturhonorar, Personalkosten, AKM ...
- Exkurs: Praxisübung Briefing beim Kunden.
- Exkurs: Sponsoring: Sponsoringformen, Konzept, Anbahnung, Verkauf und Bewertung
- Exkurs: Konzepte, Präsentationen, Eventfilme aus der Praxis
Modul 6: Rechtsfragen und Haftung im Eventmanagement
Ohne juridischen Grundlagen bekommt ein/e Eventmanager/in rechtliche Probleme. Der Eventmanager/in soll einen Überblick über den Inhalt der Veranstaltungsgesetze und des Veranstaltungsstättengesetz haben, damit die organisierte Veranstaltung auch durchgeführt werden kann. Jugend- und Konsumenten sind mittels eigener Gesetze geschützt. Welcher Haftung sich ein Eventmanager aussetzt, hängt von den zivilrechtlichen Normen ab. Ob ein Eventmanager Gefahr läuft, strafrechtlich belangt zu werden, sagt uns das Strafgesetzbuch. Das Modul umfasst somit die Grundlagen des öffentlichen Rechts mit Schwerpunkt Veranstaltungsgesetz sowie die maßgeblichen Normen des ABGB und KSchG. Auch wird in das Strafrecht hinengeschnuppert. Das Aufzeigen der Möglichkeiten, sich gegen allfälligen Ansprüchen zu versichern, schließt das Modul ab.
Modul 7: Eventorganisation
Von der Konzeption zum Plan – jetzt geht´s ans Eingemachte!
Das kreativste Konzept kann mit einem Schlag wertlos werden, wenn das Bier nicht gekühlt ist, weil das Catering nicht genug Strom hatte, die Bühnenauftritte chaotisch ablaufen, weil kein Regieplan vorliegt oder der/die Produktionsleiter/in nicht mehr ansprechbar ist, weil er/sie alles allein machen muss.
Eventorganisation beginnt mit der exakten Planung anhand des Konzepts. Die Erstellung eines Produktionshandbuchs und Regieplans, Briefings für LieferantInnen und KünstlerInnen sowie der stimmige Einsatz von Eventtechnik sind ebenso Inhalt dieses Moduls, wie das Prüfen von Locations und notwenige Schritte der Nachbereitung eines Events.
Teilnahmevoraussetzungen
- Mindestalter: 18 Jahre
- Keine weiteren Vorkenntnisse nötig

